Dr. Google - die Pascoe Studie!

by - Montag, Februar 20, 2017

Anzeige

Ständig diese Schwindelanfälle. Es fängt mit Kopfschmerzen an, bis mir regelrecht übel wird und dann bricht mein Kreislauf völlig zusammen. Über die Jahre war ich schon bei vielen Ärzten und habe schon teilweise wirklich wunderliche Dinge gegen meine Kopfschmerzen ausprobiert, doch richtig geholfen wurde mir noch nicht. Also bleibt mir jetzt nur noch eins: Dr. Google. Doch auch bei weniger „schweren“ Fällen wie kleineren Wehwehchen ertappe ich mich schnell dabei, wie ich abends auf dem Smartphone vor mich hin google und in Foren und Ratgeberseiten nach Tipps und Erfahrungsberichten suche. Mit diesem Phänomen hat sich Pascoe Naturmedizin beschäftigt und dazu mit dem Kölner rheingold institut eine Studie veröffentlicht: Pascoe Studie 2017: Ich klick‘ mich gesund: Die virtuelle Pilgerreise.


Warum suchen wir im Netz



Warum nutzen wir überhaupt Google, was treibt uns ins Netz, um Lösungen für unsere Beschwerden zu suchen? Stephan Grünewald, Diplom-Psychologe und Mitbegründer des rheingold institut Köln, sagt dazu folgendes: „Bei der Recherche im Internet geht es den Patienten um viel mehr als um Informationsgewinn. Das Netz wird zum Schauplatz einer umfassenden (Heils-)Suche, die noch vor einigen Jahren in der analogen Welt der Arzt- und Heilpraktikerpraxen betrieben wurde“.

Es geht also gar nicht nur um Antworten und Lösungen. Vielmehr suchen wir Verständnis und Zeit – was uns heutzutage in Arztpraxen oftmals fehlt. 

Kürzlich hatte ich mich beim Sport verletzt und erst der zweite Arzt konnte mir weiterhelfen, ich war nur ausgerenkt und hatte daher Knieprobleme. Der erste Arzt hat das nicht mal festgestellt. Dennoch – ich fühlte mich total unter Zeitdruck, wir verbrachten vielleicht 3 Minuten im Zimmer und bevor ich überhaupt richtig meine Fragen loswerden konnte, war der Arzt schon zum nächsten Patient gestürmt. Keine Zeit – Praxis voll – andere Fälle sind wichtiger. Stimmt auch alles. Dennoch fühlt es sich nicht unbedingt gut an.


Was macht die Google-Suche zur Pilgerreise?


Die Studie vergleicht unsere Recherchen mit einer Pilgerreise. Wir wollen uns besser fühlen und sind dafür bereit, einen steinigen Weg zu gehen – mit Hilfe des Internets. Es gibt laut Studie verschiedene Erfolgsaspekte, die die Reise beschreiben. Wir suchen Trost und Verständnis, Optionen für eine Behandlung, vielleicht sogar echten Austausch per Hotline oder Chat.




Die Pascoe Akademie


Pascoe hat die Pascoe Akademie ins Leben gerufen – als Partner bei der virtuellen Pilgerreise. Hier eröffnet sich die ganze Welt der Naturmedizin anhand von Videos und Tests. Interessierte können sich in diesen Themen weiterbilden und Zertifikate erlangen. Um beispielsweise mehr über Homöopathie zu erfahren, kann man sich in der Akademie kostenlos registrieren. 2017 kommen noch einige weitere spannende Kurse hinzu wie Gesunder Darm oder Psyche. Ein spezieller Bereich der Akademie bildet auch Fachkräfte weiter!


Wie sieht das bei euch aus? Googlet ihr auch schnell mal, wenn ihr Beschwerden habt? Könnt ihr die Ergebnisse der Studie nachempfinden?







Vielleicht auch interessant:

14 Kommentare

  1. Interessante Studie! Oh ja, ich denke, dass das so ziemlich jeder macht. Am Ende hat man diverse Krankheiten gefunden, obwohl es gar nichts Schlimmes ist / war...

    Liebe Grüße

    Anna <3

    annashines.com

    AntwortenLöschen
  2. Super cooler Blogpost! Die Studie klingt sehr interessant :)

    Caro x
    http://nilooorac.com/

    AntwortenLöschen
  3. Was für ein interessantes Ergebnis. Ich google seitdem ich schwanger bin, auch einfach alles! Egal wo ich bin!


    Liebe Grüße Kristina von KDsecret

    AntwortenLöschen
  4. Sehr interessant. Ich google schon hin und wieder auch mal noch solchen Dingen.

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Andrea,

    was ein spannender Beitrag! Um ehrlich zu sein gehöre ich auch zu den Menschen, die nach Beschwerden und Krankheiten googlen - jedoch hätte ich nicht erwartet, dass das solche Hintergründe hat. Aber beim genaueren drüber nachdenken stimmt es, wirklich interesssant!

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

    AntwortenLöschen
  6. Ab und zu nutze ich auch Dr Google! Geht einfach schneller, als bei meiner Ärztin im Wartezimmer zu sitzen! Dafür muss ich immer Stunden einplanen! ;)

    Liebe Grüße
    Jana

    AntwortenLöschen
  7. Das mit den Ärzten ist so eine Sache für sich. Auch wenn ich es viel zu oft selbst mache, das Googeln macht die Sache im Prinzip nicht besser. Wir können vermuten und rätseln was uns fehlt, aber am Ende kann uns doch nur jemand helfen der uns persönlich gegenüber sitzt und sein Handwerk gelernt hat. Auch, wenn er vielleicht nicht immer der Freundlichste ist.
    Liebst, Katja
    www.amoureuxee.de

    AntwortenLöschen
  8. Interessant, aber nichts für mich. Verstehen tue ich es nicht, warum jeder mist online gesucht wird. Ich gehöre nicht zu denen, die da nachschauen, sondern verlasse mich voll und ganz auf mein Bauchgefühl. Und wenn dann doch mal etwas ist, ist der Arzt nicht weit ^^

    Alles liebe

    AntwortenLöschen
  9. Super interessanter Blogpost! Ab und zu nutze ich auch mal Google, jedoch nicht sehr häufig. Ich finde es aber total spannend zu wissen, warum so viele Leute überhaupt "Dr. Google" nutzen.
    lg :)

    AntwortenLöschen
  10. Sehr interssanter Beitrag. Ich google auch ab und zu mal nach etwas, aber meistens klingt das dann alles noch schlimmer als es eigentlich ist, darum versuche ich mich da mehr zurückzuhalten.

    AntwortenLöschen
  11. Wirklich sehr interessanter Beitrag.
    Ich nutze auch gerne Dr. Google, allerdings nur bei kleinen Wehwehchen bei denen ich ohnhin weiß was mein Problem ist, ich suche dann nur nach einer Lösung wie ich es schnell wieder los werde, da ich mich ungerne mit Medis vollpumpe. Wenn ich mir allerdigns unsicher bin gehe ich klassisch zum Arzt.
    Ich habe vor Jahren die Erfahrung gemacht das jedes ergoogelt Symptom damit endet das es ein Zeichen für Krebs (oder andere tötliche Krankheiten) ist und man sicherlich in 2-3 Wochen sterben wird. Dadurch macht man sich nur verrückt und das ist nicht wirklich hilfreich in so einer Situation. Dennoch ist die Verlockung groß.
    Ich habe mit meinem Hausarzt allerdings auch einen guten Fang. Er nimmt sich die Zeit, stellt auch mal private Fragen, da nimmt man auch ein wenig mehr Wartezeit gerne in Kauf.
    Liebe Grüße,
    Tam <3

    AntwortenLöschen
  12. Interessanter Beitrag und Studie! Ich google auch immer erst einmal wenn ich ein gesundheitliches Problem habe. Ich denke das ist wirklich ein Phänomen unserer Zeit.

    AntwortenLöschen
  13. Sehr interessantes Thema. Ich schau schon manchmal wenn ich was hab im Internet, aber meist höre ich ganz schnell wieder auf. Die meisten Symptome sind für einen selbst so unspezifisch, dass man schnell denkt, man hat sonstwas wenn man im Netz selbst sucht.

    Liebe Grüße, Mona

    AntwortenLöschen
  14. Klingt wiklich super interessant und ist bei mir auch irgendwie so^^

    AntwortenLöschen