Mittwoch, 8. Juni 2016

Wie entstehen perfekte Making-Of Bilder?

Kommentare:
 

Am Pfingstwochenende besuchte uns Christine Besselt, eine saarländische Top-Visagistin für ein gemeinsames Projekt. Mir ist mal wieder so viel dazwischen gekommen, dass ich bis jetzt noch gar keine Bilder von dem Tag veröffentlicht habe. Doch vielleicht habt ihr auf Snapchat gesehen, dass wir da einiges ausprobiert hatten! Ihr könnt mir unter andy_sparkles dort folgen.

Christine hat mir ein ganz wundervolles 60ies Styling geschminkt mit Fake Lashes für den Doll Eyes Effekt. Die ersten Ergebnisse kommen bald online und ich bin schon sehr gespannt auf euer Feedback!

Ich habe den Post jetzt "Wie entstehen perfekte Making-Of Bilder" der Einfachheit halber genannt, eigentlich könnte man die Tipps auch für andere Gelegenheiten anwenden: Firmenfeiern, Hochzeiten, alles was eben bestimmte Vorgänge festhalten soll. Ich habe selbst schon Betriebsfeiern fotografiert mit Hunderten von Gästen und konnte da schon einige Erfahrungen sammeln.



Tageslicht

Tageslicht ist am schönsten und wirkt immer am natürlichsten. Am besten alle anderen Lichtquellen, also Lampen, ausschalten. Das stört sonst. Am besten sehen die Personen aus, wenn sie mit dem Gesicht in Richtung des Fensters fotografiert werden. 


Ruhig verhalten

Ein guter Fotograf hält sich im Hintergrund, versucht nicht zu stören beim Schminken, bei dem Vortrag oder während der Hochzeit. Klar kann man mal kurz was sagen oder eine Frage stellen (bitte mal kurz den Pinsel so halten), doch man muss sich auch im Hintergrund halten damit schöne Fotos entstehen und die "Darsteller" es gar nicht so mitbekommen.


Klick, klick

Was leider nervig sein kann: Das "Klick"-Geräusch der Spiegelreflex-Kamera bei Vorträgen. Da kommt man halt nicht drum herum, wenn es gerade besonders still ist, löse ich einfach nicht so viel aus damit ich nicht zum Störfaktor werde wenn die Leute gerade konzentriert arbeiten oder zuhören




Perspektive wechseln

Einmal ganz nah rangehen, dann wieder weiter weg, ruhig auch mal die Nebendarsteller auf das Bild nehmen so wie in diesem Beispiel die Puderpinsel. Damit werden die Bilder nicht langweilig und es gibt genügend Abwechslung. Mal bin ich im Fokus, dann wieder die Visagistin. Over-Shoulder-Shots sind auch eine schöne Bildvariante.

Manchmal kann man auch ganz raus aus dem Raum gehen und noch den Türrahmen mit ins Bild nehmen, je nachdem was die Location so her gibt. Von oben fotografieren, dann wieder ganz gerade, die Schärfepunkte wechseln - gibt alles wieder einen anderen Look. 


Die Bearbeitung

Bei einer guten Kamera ist es zum Glück nicht so schlimm, wenn mal ein Bild zu hell oder zu dunkel gerät. Mit wenigen Klicks lassen sich die Bilder in Lightroom oder anderen Programmen wie ACDSee aufhübschen. Ein wenig Bearbeitung gehört einfach dazu und ist gerade an grauen Tagen oder bei schlechter Beleuchtung unbedingt notwendig. Es macht schon so viel aus, wenn nur aufgehellt, geschärft und die Kontraste verstärkt werden. 


P.S.: Schaut unbedingt mal bei Christine Besselt (Visagistin) und Christine Funk (Schwester und Fotografin vorbei) auf Facebook vorbei - dort könnt ihr verfolgen was die zwei sonst so an schönen Sachen zaubern! Ich hoffe der Beitrag war hilfreich und ihr könnt ein paar meiner Tipps gebrauchen. 











Kommentare:

  1. Eine tolle Zusammenfassung. Ich fotografiere für mein Leben gerne und probiere immer neue Sachen aus. Wenn man ein bisschen mit den Einstellungen umher spielt, entstehen oft sehr schöne Bilder :-) Aufwerten tue ich sie dann mit Photoshop. Das beste Programm für mich.

    Liebste Grüße
    Juli

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  2. Ein schöner Bericht und tolle Tipps.

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  3. Sehr schön beschrieben. Ich versuche auch immer wieder Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven zu machen, so ist es schön abwechlungsreich und man kriegt durch die Bilder ganz unterschiedliche Einblicke.

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  4. perfect make up!
    http://www.artweddings.de/bridesmaid-dresses-de/

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