Mittwoch, 20. Januar 2016

Wie bearbeite ich Produktbilder richtig?

Kommentare:
 

Heute plaudert Christine für euch ein paar Geheimnisse aus! Es geht um die Bearbeitung von Produktbildern in Photoshop CS6. Sie bearbeitet alle Bilder im RAW Format und die Vorbearbeitung der Bilder findet im RAW Converter statt - ein Plugin von Photoshop. Diese Funktionen findet man allerdings auch in anderen Fotobearbeitungsprogrammen!


Fotobearbeitung in Photoshop CS6

Bild 1: Ein Rohbild des Superfood-Pulvers, dass ich für den Blog fotografiert habe (mit einer Tageslichtleuchte) mit der Nikon D5100 und der Festbrennweite 35mm 1,8.






Bild 2: Mutig an den Reglern drehen: Nun werden Weißtöne und Belichtung eingestellt! Am besten einfach mal alle Regler austesten - ruhig extrem, so sieht man wie die Wirkung ist. Dann wie gewünscht einstellen! Werden die dunklen Töne zu extrem? Dann dort wieder mit dem Regler runter. Wichtig ist auch, die Dynamik höher einzustellen: Dynamik verstärkt die Bereiche des Bildes, die im Vergleich zu den anderen weniger stark gesättigt sind. So wirkt die Aufnahme ausgewogener und gleichmäßiger. Zum Schluss: Schärfen nicht vergessen!




Bild 3: Das Bild wird nun in Photoshop importiert. Ist alles hell und klar genug, so wie ich es haben möchte? Wenn nicht, wird nun etwas nachbearbeitet. Im Screenshot habe ich das Symbol markiert, mit dem ich eine graue Stelle im Bild suche. Anklicken und nun mit der Maus die Gradiationskurve hochziehen! Für Profis: Zu helle Stellen könnt ihr mit einer Maske ausmaskieren.

Zum Schluss: Eventuell noch das Bild in den richtigen, gewünschten Schnitt setzen oder gerade schieben. Dann in der passenden Größe fürs Web abspeichern!

War das zu schwer? Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt gerne einen Kommentar und ich leite alle Fragen an Christine weiter! Bis morgen verlose ich noch die Software ACDSee Ultimate 9, wenn ihr noch kein eigenes Fotobearbeitungsprogramm habt!


Allgemeine Tipps für Produktbilder!

Equipment: Ich empfehle eine Spiegelreflexkamera, das muss auch nicht das teuerste Modell sein. Mit meiner Nikon D5100 bin ich schon seit über zwei Jahren total zufrieden! Als Objektiv ist eine Festbrennweite sehr zu empfehlen, weil diese besonders lichtstark sind, die Schärfe passt und allzu teuer sind sie auch nicht. Ich fotografiere hier mit einem Objektiv 35mm und Blende 1,8. Für meine Produktbilder verwende ich außerdem ein oder zwei Softboxen mit Tageslichtlampen - so bin ich nicht an Tageslicht gebunden und kann mein Bild perfekt ausleuchten.

Einstellung: Hell, heller, am hellsten! Man kann noch einiges mit Bearbeitung verbessern, doch am besten gleich schon deutlich und hell fotografieren. Wichtig bei mehreren Produkten: Eine hohe Blende, nur so wird auch alles scharf gestellt. Außer natürlich ihr möchtet mit der Unschärfe spielen!

Deko: Richtet euer Bild schön an mit Dekorationen, fotografiert von oben, von der Seite, probiert einfach alles mal aus! Inspirationen gibt es massenweise bei Instagram oder Pinterest. Ich kaufe mir auch ständig Schälchen oder Tischdecken, zum Beispiel bei H&M oder Ikea, für die Deko auf Bildern.

Mit dem Superfood Pulver von Natural Mojo lassen sich übrigens Smoothies, Joghurt oder Müsli super aufpeppen und es ist total gesund! Ich habe es hier in meinen Vanille Smoothie eingerührt.


Noch mehr Bloggertipps? Hier ein paar Links zu ähnlichen Artikeln!






Kommentare:

  1. Hach, perfekt! Ich liebe ja solche Posts!
    Jeder versucht doch immer besser zu werden und solche Tipps von Profis wie dir :) kann auch ich noch gut gebrauchen!
    Mir fehlt allerdings noch das CS6!!

    Liebst, Colli
    tobeyoutiful

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  2. Das ist ein wirklich interessanter und lehrreicher Post! Ich spiele auch mit dem Gedanken mir eine Spiegelreflexkamera zu kaufen..Ich werde gleich mal deine Nikon googeln ;)
    Viele Grüße!
    Melanie

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  3. Mir fehlt da definitv auch noch ein Programm -aber vielleicht hab ich ja Glück beim Gewinnspiel :)

    Tageslichtlampe hab ich mir jetzt auch eine zugelegt, ich hoffe mit der Zeit kann ich mein Talent da etwas ausbauen :)

    Liebste Grüße, Ann-Cathérine

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  4. Sehr schöner und interessanter Beitrag! Ende des Sommers habe ich mir eine Softbox zugelegt und möchte sie nicht mehr missen. Ich weiß gar nicht, wie ich letzten Winter ohne ausgekommen bin. Allerdings fehlt mir noch das perfekte Objektiv für Produktaufnahmen. Das ist auf jeden Fall das nächste, was ich mir anschaffen werde. :)

    Liebe Grüße,
    Jana von bezauberndenana.de

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  5. Ach, solche Posts sind immer toll und hilfreich! Danke auch an Christine! :)

    GLG, Sabrina
    Happiness-Is-The-Only-Rule

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  6. ich arbeite seit meinem fotografen-nebenjob auch nur noch mit bridge und dem converter. ich liebe die stapelverarbeitung, wie nervig war das früher, als ich das programm noch nicht nutzte. allerdings hab ich festgestellt, dass man den converter auch super mit nicht-raw bildern nutzen kann :) seitdem bearbeite ich da alle jpg bilder und ziehe sie nachher über den bild prozessor in photoshop auf die gewünschte größe. das macht sich zum beispiel super bei den produktbildern für meinen shop, weil ich da immer dieselbe größe brauche und man das voreinstellen kann. yeah!
    das schälchen von deinem bild oben hab ich übrigens auch grad von h&m hier und überlege, ob ich es behalte, hehe :)
    liebste grüße,
    maze
    Mein Shop

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  7. Toller Post, in dieser Materie habe ich ohnehin Aufholbedarf :)
    Liebst, Julia
    julysbeautylounge.blogspot.co.at

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  8. wow klasse post! so toll von dir zu lernen :)
    jetzt brauch ich nur endlich wieder CS6 :D

    xx, laura :*

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  9. Ich habe auch so viel Foto-Dekokram, dass ich gar nicht mehr weiß, wohin mit dem ganzen Kram ;)
    Ich finde es allerdings leichter eher zu dunkel zu fotografieren als zu hell. Heller machen geht mit Photoshop und Co. immer, aber ist erst mal etwas komplett überbelichtet/weiß, dann wird es schwierig.

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