Dienstag, 22. Juli 2014


Es gibt so viele Blogs, die sind nur noch kommerziell. Professionelle Outfitbilder, dutzende Affiliatelinks und was weiß ich noch alles. Die bloggen ein paar Monate erst und hängen schon auf allen möglichen Bloggerevents und Fashion Week Veranstaltungen ab. Ich find das komisch. Ich frage mich, welche Motive da hinter dem Blog stecken. Ist das eine Firma, die es auf diesem Weg versucht, oder hat sich da echt ein Mädel voll den Businessplan ausgedacht? 

Wisst ihr was mir jetzt passiert ist? Wir haben ein Outfit geshootet, es hat total viel Spaß gemacht, das Licht war perfekt und irgendwie haben wir vergessen dabei das Outfit zu fotografieren. Vor lauter Haaren und dann noch sitzend auf der Treppe, da sieht man das Kleid jetzt gar nicht mehr. Im Grunde halb so wild, denn ich mag die Bilder auch so, wie sie sind. Aber ist das auch professionell - professionell genug? Klar, ich freue mich immer über neue Follower, ich veranstalte gerne mal ein paar Gewinnspiele und setze auch mal einen Affiliate-Link. Man will eben schon, dass jemand die Beiträge liest, gerade die Interaktion mit Lesern und Bloggern macht den Spaß an der Sache aus. Was will ich jetzt eigentlich sagen? Ich glaube ich möchte mich einfach mal bedanken. Bei meinen Lesern, bei den vielen lieben und konstruktiven Kommentaren und dass mein Freitagspost immer so  gut bei euch ankommt. Danke, dass euch mein Blog gefällt, auch wenn der nur von mir ist und ich keinerlei Businesspläne verfolge. Obwohl ich einfach nur das mache, worauf ich gerade so Lust habe, so wie jetzt auch. Mit der Zeit, da werde ich vielleicht wirklich mehr auf SEO und Keywords achten, zu Wordpress umziehen, professioneller werden. Aber eigentlich will ich nur bloggen und dieser ganze Kram steht jetzt nicht so im Vordergrund. Wie findet ihr meinen Blog, so ganz ohne megatolles Weblayout, Corporate Design und professionellen Schnickschnack? 

Momentan gehe ich durch so eine "ich-bin-einfach-genervt-Phase" - es läuft gerade alles nicht so, wie es laufen sollte oder könnte. Ich frage mich, ob ich irgendwie zu lieb bin, zu nett bin, oder warum die anderen sich den Kuchen schnappen und ich mal wieder leer ausgehe. Nicht mit dem Blog, sondern so allgemein, im Leben. Es heißt, man soll einfach immer sich selbst treu bleiben, sich selbst sein. Ist das nur eine Floskel, eine leere Worthülse? Sollte man sich lieber ganz viel verstellen, um gut durchs Leben zu kommen?



Ganz und gar man selbst zu sein, kann schon einigen Mut erfordern.
Sophia Loren








Pictures by Christine 
Location: Tannhäuser Hotel Heidelberg



Montag, 21. Juli 2014

Matcha Tee - man muss ihn einfach lieben oder hassen. Im Bikini Berlin kaufte ich mir kürzlich einen total leckeren Matcha Latte mit Sojamilch, den muss ich daheim mal nachmachen. Heute geht es allerdings um einen Matcha Smoothie - also einen Green Smoothie mit Matcha Pulver. Einer meiner ersten Blogbeiträge handelte von Matcha Tee und das ist immer noch das gleiche Pulver. Mittlerweile ist das Döschen fast leer und ich überlege, mir neuen zu kaufen.

Hier ist das Rezept für den Matcha Smoothie:

  • 1 1/2 Bananen
  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 250 g Naturjoghurt
  • 250 ml Milch
  • 5 el Zucker oder Honig
  • 3 EL Matcha-Teepulver
  • Eiswürfel

Bananen schälen, Spinat putzen. Dann alle Zutaten in den Mixer werfen, Eiswürfel in die Gläser und los gehts.

Ich bin noch nicht so ganz auf den Geschmack von klassischen Grünen Smoothies gekommen - ein Rezept hatte ich schon mal hier auf dem Blog gepostet. Eigentlich mag ich die immer nur wenn Banane und Babyspinat enthalten sind. Wie findet ihr Green Smoothies? 









Sonntag, 20. Juli 2014



"Man Down" - das war immer einer meiner liebsten Rihanna-Songs, kennt ihr den noch? Rihanna ist eigentlich so einer der größten Popstars unserer Generation - und das in dem Alter. Wöchentlich wechselnde Frisuren, über eine Million Instagram Followers, ein Hit nach dem anderen. Und wie geht das alles? Na, die macht einfach worauf sie Lust hat. Immer eine gute Erfolgs-Strategie. Hard Rock Cafe hat mit Rihanna ein Shirt produziert als limitierte Edition. Genau so eins trage ich hier - und ich habe das Shirt gleich doppelt bekommen. Die gute Nachricht also für euch: Ihr könnt dieses Shirt gewinnen! 

Teilnahmebedingungen: Tragt euch in den Rafflecopter ein (Bloglovin' ist ein Muss, weil das Gewinnspiel für meine Leser ist, der Rest ist optional), Einsendeschluss ist der 3. August 2014. Shirt ist Größe M und teilnehmen können nur Leser aus Deutschland.




Bei Hard Rock Cafe gibt es übrigens richtig coole Shirts, abgesehen von den Standard-Shirts (die natürlich auch ihren Charme haben). Ich weiß noch als ich vor fast zwei Jahren mit einem Bekannten in Hamburg unterwegs war und er seiner Familie Shirts gekauft hat am Hamburger Hafen (der Laden hatte übrigens die ganze Nacht auf) und ich schon ein bisschen neidisch war. Jetzt habe ich endlich mein eigenes Shirt gefunden! Sehr schöne Shirts gibt es auch in den Läden in Berlin, München und Köln zu finden.

Ich bin mal gespannt, ob ich wieder mit meiner Schuhwahl anecke. Birkenstocks sind nicht mal besonders krasse Schuhe, sie haben kein mega Plateau oder sonstigen Schnickschnack, sie werden nur ihrem ursprünglichen Zweck (Gesundheitslatschen) einfach mal zweckentfremdet. In Berlin juckt es keinen, da laufen alle Teenager-Mädels mit ihren Birkenstock Sandalen herum. Bei der Bread & Butter habe ich einen tollen Einblick in zukünftige Birkenstock-Trends bekommen - ich freue mich schon drauf! 




Rihanna Shirt*: Hard Rock Cafe
Shorts: Forever21, similar here and here
Hat: Primark
Sunglasses: Mr Spex, similar here and here

Pictures by Christine












Freitag, 18. Juli 2014



Er hatte diesen Blick. Dunkle Locken, dunkle Augen, seine Stimme war so heiser. Er sprach Englisch, mit diesem amerikanischen Slang. Er fiel mir gleich auf. Mein erster Blick ging auf ihn, als ich in den Raum kam. "Define Girlfriend" stand auf seinem Shirt. Sagt doch alles. Er warf nicht einen einzigen Blick in meine Richtung. Dachte ich.

Bis ich am nächsten Tag die Facebook-Einladung sah. Wir hatten kein Wort gewechselt. Ich habe ihm geschrieben. Wir haben uns getroffen, ich habe ihn besucht. Mein Englisch ist besser als seins, sagt er. Mir ist nichts aufgefallen. Ich habe am Rotwein genippt. Blaue Lippen, ich mag das gar nicht, ich mag keinen Rotwein. Meistens. 

Er hat von sich erzählt, vom Leben, der Firma, der Mutter, dem Reisen, den Freunden, seiner Herkunft, den Partys, den Drogen und manchmal hat er auch was gefragt. Vielleicht auch nicht, ich weiß nicht mehr so genau. Er ist viel am Handy, er hat ein IPhone. Damals, da war das noch so neu für mich. Er hat mir erklärt, was Apps sind. Auf seinem IPhone sind Fotos von mir gespeichert. Er sagt ich bin wunderschön. Ich habe ihm nicht geglaubt. 

Wir waren in diesem Club. Es war beschissen, ihm hat es gefallen. Das letzte Wochenende, dann reise ich ab. Er bleibt. Er reist übers Wochenende nach Stockholm. Wir würden uns nie wiedersehen. Fahr doch einfach nicht, denke ich. "Have a great time, talk to you soon... ", sage ich. 









2 Jahre lang hat er mir geschrieben. Viel erzählt, vom Leben, der Firma, der Mutter, dem Reisen, den Freunden und den Partys. Er wollte mir ein Flugticket kaufen. Am Anfang. "Ich komm dich besuchen", sagt er später oft. Keinen Fuß hat er mehr nach Europa gesetzt. Eigentlich möchte ich nichts mehr hören. Nichts mehr von der Firma, der Mutter, auch nichts vom Sport oder der Musik, nichts vom Reisen und vom Leben.

Seit ich dich getroffen habe, da weiß ich, was "oberflächlich" wirklich bedeutet. Wir kratzten an der Oberfläche, wir tanzten über das Eis, kein Wort mit Sinn, kein Satz, der etwas bedeutet. Alles Fassade.

Have a nice day, have a great time. It was nice meeting you.



Was mich interessiert, ist diese gewisse Wirklichkeit hinter der Fassade.

Peter Lindbergh



Shirt, Shorts: H&M
Sandals: Deichmann
Clutch: Pieces

Pictures by Christine





 
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