Montag, 4. Mai 2015


Aufsteckblitz, Location: Lösch für Freunde



Sommerzeit gleich Regenzeit? Momentan ist es wirklich schwierig, gute Bilder zu machen, weil es ständig regnet oder noch viel zu kalt ist. Doch wie kann man es schaffen, auch Indoor gute Bilder zu machen?

Lichtstarkes Objektiv

Festbrennweite ist hier sehr wichtig! Für Indoorbilder ist ein 50mm Objektiv (bei Vollformat) am besten geeignet. Eine 1,8 Blende sollte es schon sein. Wenn man eine sehr ruhige Hand hat, kann man mit der Verschlusszeit auch herunter auf 1/80 gehen – besser ist wohl 1/100. Lieber die Bilder etwas zu dunkel aufnehmen und dann nachbearbeiten, als den ISO zu hoch zu stellen. Am besten bei den Bildern das Gesicht des Models in Richtung Fenster orientieren.
  


Available Light, in Richtung Fenster



Mit der Einrichtung „spielen“

Mit Lichtreflexen aus Jalousien lassen sich sehr schöne Bilder zaubern – ich meine damit so welche wie hier bei JalouCity. Aktuell suche ich gerade neue Rollos oder Jalousien, weil Christine in ihrem Zimmer eine Spezialgröße benötigt und nichts richtig passt. Wenn ich mir neue kaufe, dann am besten „shootinggeeignet“.




Available Light - Location war ein verlassenes Haus


Für Bettbilder kaufen wir ständig neue Decken oder Kissen – bei Ikea gibt es tolle Sachen oder bei H&M Home werde ich oft fündig. Auch mit Vorhängen lassen sich tolle Bilder umsetzen. Möchtet ihr etwas ganz Neues ausprobieren? Mal ein Glas vor die Kamera halten – das gibt tolle Bildeffekte!


 Neue Wege gehen

Manchmal nehmen wir Bilder gleich in SchwarzWeiß auf, wenn das Licht sehr schlecht ist. Wenn man auch in RAW fotografiert, kann man das Bild später immer noch auf bunt umstellen. Es macht super viel Spaß mit Aufsteckblitzen zu experimentieren – die gibt es schon echt günstig. Probiert mal den Speicher eurer Großeltern, eine alte Lagerhalle oder einen Parkplatz als Shootinglocation aus – es gibt so viele Möglichkeiten. Zugriff zu einem Beamer? Lasst Galaxien auf euch projizieren! Klar, das ist alles erstmal nicht so einfach – aber dafür macht es umso mehr Spaß!



alle Fotos wie immer von Christine!


 Wie findet ihr meine Tipps und habt ihr noch Fragen dazu?





Sonntag, 3. Mai 2015


Hamburg ist einfach so wunderschön - zum Douglas Event besuchte ich die Stadt bereits zum dritten Mal und bin immer noch ganz verzaubert. Dieses Mal lernte ich den Stadtteil Altona besser kennen - unser Hotel 25 Hours lag nämlich dort. Außerdem besuchten wir den Elbstrand - doch davon bald noch mehr!

Das hier ist mein Outfit vom Tag des Events und wir haben noch Outfitbilder am Jungfernstieg gemacht! Ich hatte mal wieder vergessen einen Sonnenbrille einzustecken - ich vergesse die ständig - und deswegen hatte ich mir diese hier gerade noch im H&M gekauft. Es war zwar nicht so sonnig, aber durch den blöden Heuschnupfen finde ich es immer angenehmer, eine Sonnenbrille zu tragen. 

Weil es doch noch sehr windig war, habe ich mich an diesem Tag an etwas "Layering" gewagt: Den grauen Longcardigan von H&M liebe ich total, den könnte ich fast täglich tragen. Darüber einen grauen Mantel von Rosewe und ein schlichtes schwarzes Kleid darunter. Das Kleid ist schon etwas älter, hier in diesem Look von 2013 zeigte ich es schon mal. 

Das weiße Wickelarmband aus Leder mag ich besonders gerne, das habe ich im Schmuckshop Amy & Zoey entdeckt. Der Ring ist ein Mitbringsel der diesjährigen Inhorgenta - er ist von Dyrberg/Kern


EN: Hamburg is just so beautiful - I visited this city for the third time and I'm still enchanted. This is my look from the Douglas Event and we took some photos at Jungfernstieg. I just bought these sunnies, they look so cool! It was really windy and I tried out some layering - I absolutely love this long cardigan from H&M.




Grey Coat*: Rosewe
Long Cardigan: H&M
Dress: H&M
Boots: Deichmann
Tights: Primark
Bracelet*: Promod
Leather Bracelet*: Amy & Zoey

Pictures by Christine



















Samstag, 2. Mai 2015


Nach dem Douglas Event Ende März konnte ich mich in der Zwischenzeit eingehend mit den neuen Produkten der Make-Up Linie "Beautify You" beschäftigen

Für diesen Boho Sommer Look habe ich zuerst den Make-Up Primer aufgetragen, um eine schöne Basis für die Foundation zu schaffen. Das Cremerouge zaubert rosa Bäckchen und mit dem Multifunkionspinsel konturiere ich noch etwas mit dem Aquarell Puder.  

Jetzt kommen wir zu den Augen: Ich mag die Glitter Tropfen total gerne, um ein Highlight im Augeninnenwinkel zu setzen. Als Lidschatten trage ich mit den Fingern Creme Mousse in Nr. Choco Pie auf. Etwas Boom Eyes Mascara in Schwarz und fertig!

Auf die Lippen kommt der Lippenstift Nr. 12 Pink Again und für die Nägel ebenfalls Pink - Nr. 199 Vertigineuse. Das Haarband ist übrigens eigentlich ein Halstuch aus der H&M Coachella Kollektion!

Mein Fazit? Sehr gut! Der Lippenstift gibt eine schöne Farbe ab, der Mascara hat ein sehr ungewöhnliches, aber effektives Bürstchen und ich bin mit allen Produkten sehr gut klargekommen. Ich finde Douglas hat hier eine wirklich sehr schöne Linie im mittleren Preissegment geschaffen - auch mit ein paar Innovationen wie den Glitter Tropfen. Der Nagellack hält recht gut und ich mag sogar den Mousse Eyeshadow, obwohl mir solche Texturen sonst nicht so zusagen.

Habt ihr schon etwas aus der Beautify You-Reihe getestet? Wie findet ihr die neuen Produkte?











Freitag, 1. Mai 2015




“You are who you are when nobody's watching.” 
― Stephen Fry



Ich kann nicht stillsitzen, ich bin immer auf Trab, ständig auf 180 und theoretischer Kram wie Mathe oder Formeln geht mir gar nicht ab. Genetisch bedingt. Denn ich bin ziemlich Rot. Die meisten, die mich kennenlernen, sehen mich aber als sehr ruhige, fast schon verschüchterte Person an. Erlernte Verhaltensweise - außerdem strebe ich zu stark nach Individualität, um mich in Gruppen wohl zu fühlen. Genetisch bedingt eben.

Rot. Meine Lieblingsfarbe - und die Farbe, die mich auszeichnet. Ich bin sehr Rot, aber auch Blau und nur wenig Grün. So sieht meine Persönlichkeitsstruktur in Farben aus - und das sagt etwas über mich aus. Ich bin impulsiv, emotional, manchmal überstürze ich, manchmal will ich etwas zu sehr und manchmal denke ich nicht genug nach. Dafür kann ich andere begeistern und mitreißen. Blau lässt mich zäh sein, unbeirrt, oder sogar fanatisch. Grün bedeutet, ich bin sehr individuell und kann gut mit mir alleine sein - nur leider besitze ich keine gute Menschenkenntnis und werde öfters von anderen Menschen enttäuscht.

Eine Handvoll Fragen beantworten, an einem Structogram Rädchen drehen und dann seine eigene Persönlichkeit ablesen können? Hört sich nach einem Haufen Humbug an - klingt fast schon esoterisch und nach Scientology irgendwie auch. Merkwürdig nur, dass es schon irgendwie zutrifft.

Ich habe mich mit der Biostruktur-Analyse beschäftigt, die der Anthropologe Rolf Schirm in den 70ern entwickelt hat. Sie basiert darauf, wie unsere drei Gehirnbereiche genetisch bedingt zusammenspielen: Groß-, Zwischen- und Stammhirn. Im Laufe der Zeit erlernen wir Verhaltensweisen, die nicht mit unserer ursprünglichen Persönlichkeitsstruktur zusammenpassen - je eher man sich "echt" verhält, umso eher ist man auch glücklich und erfolgreich.







Das Erstaunliche ist, dass diese Techniken in der Wirtschaft wirklich angewandt werden - in Managerkreisen wird so abgecheckt, wer am besten wo eingesetzt wird. Das Internet ist voll von Structogram-Kursen und Trainern. Rot: Muss in den Vertrieb, Blau - ab in die Verwaltung. Grün? Gut für das Team. Natürlich sind diese Tipps auch wichtig für Autohändler und Versicherungsvertreter - ein Grüntyp muss anders überzeugt werden als ein Blauer Mensch. Sehr spannend finde ich dazu diesen Artikel vom Kölner Stadt-Anzeiger, falls euch das Thema interessiert. 

Als mir meine Schwester zum ersten Mal von der Farbenlehre erzählte, war ich mega skeptisch. Kurz gesagt, ich fand das ist totaler Mist. Wenn ich mich damit beschäftige und im Internet recherchiere, dann finde ich allerdings Artikel darüber, dass es wissenschaftlich tatsächlich belegt ist. Da wird geforscht und analysiert. 

Eigentlich läuft es doch nur auf das hinaus, was schon die ganze Zeit gepredigt wird: Be yourself. Hört sich einfach an und ist doch so verdammt schwer. 








“We have to dare to be ourselves, however frightening or strange that self may prove to be.” 
― May Sarton






Leo Coat: Urban Outfitters
Shirt: H&M
Skirt: H&M, similar here
Sneakers: Converse

Pictures by Christine












 
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